Geschichten mit Bildern erzählen, das ist meine neue Leidenschaft.

Anmerkungen zu meinen Graphic Novels

Irgendwann in Coronazeiten hatte ich die Idee, ein Fernstudium zu absolvieren, um zu lernen, Cartoons und Comics zu gestalten.
Zeichnen war und ist auch heute nicht meine größte Stärke. Aber es macht mir unglaublich viel Spaß.
Anfangs habe ich vor allem Cartoons gezeichnet. Hängen geblieben bin ich aber dann bei der Gestaltung von Comics, genauer gesagt bei den Graphic Novels, das sind illustrierte Romane, die sich von den Comicheftchen durch ihr Buchformat und dadurch unterscheiden, dass sie längere und häufig thematisch ernstere oder auch anspruchsvollere Themen behandeln und sich in der Regel an ein erwachsenes Publikum richten.

Bis dahin war ein Comic für mich etwas nur Unterhaltendes. Heute sehe ich das ganz anders. Dieses Genre hat ganz eigene gestalterische Gesetze, eine eigene Ausdruckssprache und es verbindet die bildliche Darstellung von Szenen mit der literarischen Anforderung, Geschichten zu erzählen. Diese Kombination macht mir besonders Spaß.
Im Rahmen des Studiums mussten wir einen kleinen Comic herstellen, komplett inklusiv der farblichen Gestaltung per PC. Das hat mich sehr gefesselt und nach 3, 4 kleineren Comics habe ich angefangen, längere Geschichten mit dieser gestalterischen Methode zu kreieren.

Ich habe bisher als Vorlage Texte gewählt, die ich entweder früher einmal selbst als Kurzgeschichten oder Novellen geschrieben hatte, oder die eine literarische Vorlage haben wie z.B. ein Lied (Lilofee und der Wassermann), ein Essay von Brecht (Die unwürdige Greisin).

Gezeichnet werden die einzelnen Bilder per Hand, die Coloration erfolgt mit incscape, die weitere Bildbearbeitung nehme ich mit paint.net und photoscape vor.