Foto: Franz Bischof

Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit erkennen lässt.

Pablo Picasso

Kunstwerke sind wie Kinder, die erst dann auf der Welt sind, wenn sie geboren wurden. Ich möchte nicht für die Schublade arbeiten. Ich wünsche mir, dass meine Werke andere Menschen erfreuen, berühren und vielleicht auch zum Nachdenken bringen.

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Es gibt inzwischen einen neuen Roman, der fertig ist und nur noch auf seine Veröffentlichung wartet.

Der Roman heißt: "DAS WAR GESTERN, ACKERMANN!"

Es geht um einen erfolgreichen und engagierten Lebensberater, der im Rahmen der Umwandlung seines Wohlfahrtssträgers in einen Sozialbetrieb seine Arbeit, seine Identität und seinen Lebensmut - beinah - verliert.

Ich veröffentliche diesen Roman vorab im wöchentlichen Abstand auf meinem Sozialarbeiter-Blog zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de .

Neueste Arbeiten

Wer kennt das nicht: Irgendwann möchte man oder frau sein Leben von Grund auf ändern? Die Protagonistin Henriette versucht nach ihrem Renteneintritt, ein andres Leben zu führen als bisher. Ihr Weg ist dabei nicht gerade mit Rosen gepflastert. Aber er ist voller Überraschungen und tiefgreifender Erfahrungen. Erhält man eingangs einen kleinen Geschmack von Henriettes „Vorleben“, so steht alsbald die große Frage im Raum, wie es im fortgeschrittenen Alter aussehen kann, „die Welt bewusst und mit Freude zu erleben. In Henriettes Bestreben, nur noch das zu tun, was sie wirklich will, geht sie hohe Risiken ein. Und sehr bald überschlugen sich die Ereignisse. Henriette trifft auf Pia. Auf einfühlsame Weise vermittelt das Buch einen Einblick einen Einblick in das Leben dieser jungen Frau, die am Rande der Gesellschaft lebt. Aber Henriettes bisherigen Lebenserfahrungen und Kompetenzen sind in dieser ihr fremden sozialen Welt nicht brauchbar genug. Von da an wird Henriettes Leben tatsächlich ein ganz „anderes Leben“.

mehr zum Buch

Autoreninterview

 

Ganz aktuell: 

Eine neue Graphic Novel
dieses mal etwas anders: 

SIEDLUNG MÜHLTAL

ist die Dokumentation -  per Bild und Text - eines Projektes der Sozialen Arbeit. Es erzählt die lange und zunächst wenig erfreuliche Geschichte einer Obdachlosensiedlung und ihrer BewohnerInnen, die im Verlaufe von 20 Jahren selbst kräftig  mit anpackten, damit aus ihrer menschenunwürdigen  Notunterkunft eine freundliche Siedlung voller aktiver und selbstbewusster Menschen wurde. 

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vorletzte Graphic Novel:

Peters Traum

Peter spielt leidenschaftlich gerne Fußball. Aber niemand will mit ihm spielen. Er wird er in der Schule gemobbt, weil er nicht Lesen und Schreiben kann. In einer Therapiegruppe lernt er einen Jugend kennen, mit dem er Fußball spielen kann. Auch das Lesen wird besser. So rückt sein Fernziel näher: er möchte in der Jugendgruppe von Bayer-Uerdigen angemeldet werden. 

Blog

Ambitionierte Literatur - verprellt sie den Leser und die Leserin?

Literatur und ihre Botschaften –  darf sie überhaupt eine haben? Verdirbt jede Absicht, eine bestimmte Botschaft zu vermitteln, die Welt so darzustellen, dass erkennbar wird, wo Menschen Fehler machen, wo sie unmoralisch handeln, wo sie z.B. vom Mainstream geleiteten Irrtümern aufsitzen, nicht von vorneherein das literarische Werk? Erreicht es seine Leser nur dann, wenn es allein ihnen obliegt, das Beschriebene und literarisch Erlebte zu interpretieren, einzuordnen und für sich zu bewerten? Muss ein Schriftsteller dem von ihm Dargestellten nicht vollkommen neutral gegenüberstehen? Sonst besteht die Gefahr: Der Leser oder die Leserin spürt die Absicht und ist verstimmt? 

Arbeitswelt - kein Thema für Literatur?

Meine Romane spielen oft auch in der Arbeitswelt meiner Protagonisten. Für mich ist Arbeit ein wichtiger Teil des Lebens.

Jeder verbringt einen großen Teil seines Tages und insgesamt einen sehr großen Teil seiner Lebenszeit mit Arbeit. Warum sollte die nicht Thema von Literatur sein?

Darf ein Protagonist feige sein?

Und dennoch habe ich mich dieses Mal bei so mancher Bemerkung meiner Lektorin gewundert, geärgert oder auch an den Kopf gefasst. 

Meiner Lektorin wurde meine Hauptperson zunehmend unsympathisch. Das darf ja sein, sagte ich mir. Aber als sie dann anfing, sie zu werten und als egozentrisch, als naiv, als feige abzukanzeln, da dachte ich: Mädchen, so ist er aber.